AbbVie Deutschland folgen

Forschung und Innovation: Hauptstadtkongress bringt Zukunft der Gesundheit nach Berlin

News   •   Jun 26, 2017 14:57 CEST

Anlässlich des 20. Hauptstadtkongress Medizin und Gesundheit wurde der Berliner CityCube erneut zum zentralen Treffpunkt für Entscheidungsträger aus allen Bereichen des Gesundheitswesens. An drei Tagen kamen mehr als 8.000 Ärzte und Vertreter aus Krankenhäusern, Politik, Krankenkassen, Verbänden und Unternehmen zusammen, um Branchenthemen zu diskutieren und sich zu vernetzen.

Ein zentrales Thema auf dem Hauptstadtkongress waren Fortschritte in der medizinischen Forschung, beispielsweise bei der Therapie von Krebserkrankungen. In der Veranstaltung „Chronifizierung von Krebs“ diskutierte Dr. Patrick Horber, Geschäftsführer Commercial bei AbbVie Deutschland, mit Vertretern des Nationalen Centrums für Tumorerkrankungen, des Gemeinsamen Bundesausschusses, der Stiftung Deutsche Leukämie- & Lymphom-Hilfe und mit Politikern über die Fortschritte der Forschung und die Auswirkungen auf das Gesundheitssystem. „Die neuen Therapiemöglichkeiten bedeuten auch Herausforderungen für die Akteure des Gesundheitswesens“, so Horbers Fazit. Dabei müssten insbesondere die Kriterien bei der Nutzenbewertung neuer Therapien angepasst werden.

Dr. Patrick Horber diskutiert die Notwendigkeit neuer Kriterien bei der Nutzenbewertung. 

Auch vor den Toren des Hauptstadtkongress war das Thema Chronifizierung von Krebs präsent: AbbVie ließ die Fortschritte in der Krebsforschung aus einer ungewöhnlichen Perspektive illustrieren, um einen Impuls für die gesundheitspolitische Debatte zu geben.

Chronifizierung von Krebs: Aus einer Vision wird Straßenkunst

Vor dem Eingang des CityCube hatte der Künstler Edgar Müller das Straßenpflaster in eine Leinwand verwandelt, die einen dreidimensionalen Einblick in das Innere eines an Krebs erkrankten Körpers bot. Auf 6x8 m zeigte das Straßenbild eindrucksvoll den Einsatz einer zielgerichteten Krebstherapie, die Krebszellen angreift, ohne dabei gesunde Zellen zu schädigen. Das Resultat des medizinischen Fortschritts: Krebs kann sich heute in vielen Fällen von einer akut lebensbedrohlichen zu einer chronischen Erkrankung wandeln. Diagnosen und Therapien werden immer zielgerichteter, so dass immer mehr Menschen individualisiert behandelt werden und länger mit einer Krebserkrankung leben können.

Gesundheitsminister Hermann Gröhe beim Verlassen des CityCube

Thematischer Impulsgeber für das Straßenbild waren neben der Panel-Diskussion auch die Umfrageergebnisse des AbbVie Healthcare Monitors, der im Rahmen des 3D-Bildes 'auf die Straße gebracht wurde'.

Auch am AbbVie-Stand konnten die Kongressbesucher Forschung 'in 3D erleben': Virtual-Reality-Brillen ermöglichten einen Rundgang des Standortes Ludwigshafen und einen Einblick in die dortige Forschung, Entwicklung und Produktion. Darüber hinaus stellte AbbVie am Stand die prall gefüllte Pipeline sowie die Fortschritte im Bereich Onkologie vor.

Eine Besucherin am AbbVie-Stand macht eine Virtual Reality Tour des Standortes Ludwigshafen.

Big Data: Potenzial verantwortungsvoll ausschöpfen

Darüber hinaus nahm das Unternehmen auch an weiteren Panel-Veranstaltungen zu Schlüsselthemen aus Forschung und Gesundheitspolitik teil. In einer Podiumsdiskussion zu Big Data sprach Dr. Stefan Simianer, Geschäftsführer R&D bei AbbVie Deutschland, mit Vertretern von Kliniken, Krankenkassen und Pharma-Unternehmen über das noch nicht ausgeschöpfte Potential, aber auch die Verantwortung, die mit dem Einsatz der Technologie in der Gesundheitsbranche einhergehe. „Big Data allein bietet keinen Erkenntnisgewinn. Nur wenn Kliniken und Pharmaindustrie eng zusammenarbeiten und die entsprechenden politischen Rahmenbedingungen geschaffen werden, können Behandlungsergebnisse in Forschung und Entwicklung einfließen und innovative Medikamente schneller entwickelt werden“, betonte er.

Dr. Stefan Simianer spricht über das Potenzial von Big Data für die medizinische Forschung.

Hauptstadtkongress 2017: Vernetzung und Innovation

Auf dem AbbVie-Mittagsempfang begrüßte Dr. Patrick Horber die CDU-Bundestagsabgeordnete Karin Maag. Drei Monate vor der Bundestagswahl stand dabei vor allem eine Frage auf der Agenda: Wie kann Deutschland sich gesundheitspolitisch weiterentwickeln? Für Horber lag die Antwort auch hier in der Zusammenarbeit: „Wir brauchen ein innovations- und investitionsfreundliches Klima in Deutschland. Gerade deswegen ist der Dialog zwischen Politik und Industrie so wichtig.“

Ulf Fink, Kongresspräsident und Senator a.D., eröffnet den AbbVie-Mittagsempfang

Der mündige Patient – Zusammenarbeit ist gefragt!

Den Tagesabschluss bildete die Veranstaltung „Der mündige und gut informierte Patient im deutschen Gesundheitswesen – Zukunftsvision oder Fata Morgana?“. Aus der Diskussion ging hervor, dass die Zusammenarbeit aller Akteure des Gesundheitswesens insbesondere auch für Patienten eine zentrale Rolle spielt. Um eine mündige Entscheidung über die Behandlung zu ermöglichen, müssen Patienten verstärkt an gesundheitsökonomischen und politischen Entscheidungen beteiligt werden. „Wir hören oft auf andere Experten im Gesundheitswesen und zu selten auf Patienten“, betonte Jutta Ulbrich, Director Patient Engagement bei AbbVie Deutschland.

Zu viele Akteure im Gesundheitswesen arbeiten allein" - Fazit der Podiumsdiskussion Der mündige Patient"