AbbVie Deutschland folgen

Deutsche überschätzen Arzneimittelkosten

Pressemitteilung   •   Sep 14, 2018 13:20 CEST

WIESBADEN, 14. September 2018 – Wie viel Geld fließt aus den Budgets der Krankenkassen in Arzneimittel? Bei dieser Einschätzung tun sich die Deutschen schwer. Mit Blick auf das Gesundheitssystem fühlen sich vor allem die Älteren gut informiert. Das geht aus einer repräsentativen Umfrage von AbbVie und dem Markt- und Sozialforschungsinstitut Kantar EMNID hervor. Für den AbbVie Healthcare Monitor wurden 1.029 Personen befragt.

Anteil der Kosten für Medikamente niedriger als angenommen

Im Durchschnitt schätzen die Deutschen den Kostenanteil von Arzneimitteln auf 40 Prozent – und überschätzen damit die realen Ausgaben der Krankenkassen um 23 Prozentpunkte. Tatsächlich werden für Medikamente 17 Prozent des Budgets aufgewendet. Eine breite Verteilung der Antworten spiegelt zudem die allgemeine Unsicherheit der Befragten bei diesem Thema wider. Zehn Prozent machten hierbei keine Angabe.

Gesundheitssystem: Mehrheit fühlt sich gut informiert, Luft nach oben bei den Jungen

60 Prozent der Deutschen fühlen sich gut bis sehr gut über das Gesundheitssystem informiert. Dabei schätzen Menschen über 60 ihr Wissen über das Gesundheitssystem besonders gut ein. Hier antwortete mehr als jeder Zweite (55 Prozent) auf die Frage „Wie gut fühlen Sie sich über das deutsche Gesundheitssystem informiert?“ mit eher gut, elf Prozent mit sehr gut. Den unter 30-Jährigen dagegen fehlt der Kompass bei dem Thema – 44 Prozent empfinden sich eher schlecht, vier Prozent fühlen sich überhaupt nicht gut informiert.

Menschen besser informieren

Zwischen den vermuteten und den real verursachten Kosten besteht eine große Diskrepanz – gerade bei den Jungen. Aufklärung und Transparenz könnten helfen, dass Verständnis für Kostenverteilung und die Herausforderungen im Gesundheitssystem zu erhöhen.

Die Ergebnisse im Überblick:

17 Prozent ihres Gesamtbudgets geben Krankenkassen für Medikamente aus. Befragte überschätzen den Kostenanteil im Schnitt um 23 Prozentpunkte.

60 Prozent der Deutschen fühlen sich gut bis sehr gut über das Gesundheitssystem informiert. Große Unterschiede zeigen sich im Altersvergleich, insgesamt nimmt das Gefühl der Informiertheit mit steigendem Alter zu.

Hintergrund zur Erhebung:

Die Ergebnisse der repräsentativen Umfrage finden sich im aktuellen AbbVie Healthcare Monitor und stehen im Kontext aktueller Diskussionen zur Informiertheit der Menschen in Deutschland rund um das Gesundheitssystem und der Frage, welchen Anteil Medikamentenkosten an den Ausgaben der Krankenkassen haben. In repräsentativen Zufallsstichproben wurde im Zeitraum vom 25. bis 28. Juni 2018 telefonisch 1.029 Interviews durchgeführt (CATI Dual Frame Omnibus). Eine Auswahl der Befragungsergebnisse wurden im aktuellen AbbVie Healthcare Monitor veröffentlicht.

Über den AbbVie Healthcare Monitor:

Als forschendes BioPharma-Unternehmen erhebt AbbVie in repräsentativen Umfragen Meinungstrends mit dem Schwerpunkt Gesundheit. Gemeinsam mit dem unabhängigen Markt- und Sozialforschungsinstitut Kantar EMNID wird in regelmäßigen Abständen ein Stimmungsbild der deutschen Bevölkerung zu Fragen der Zukunft im Gesundheitsbereich erhoben. Mit diesen Erkenntnissen fördert AbbVie den gesellschaftspolitischen Dialog und unterstützt damit die Innovationsentwicklung im Healthcare Sektor.

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AbbVie (NYSE:ABBV) ist ein globales, forschendes BioPharma-Unternehmen, das sich der Entwicklung innovativer Therapien für einige der komplexesten und schwerwiegendsten Erkrankungen der Welt verschrieben hat. Mission des Unternehmens ist es, mit seiner Expertise, seinen engagierten Mitarbeitern und seinem Innovationsanspruch die Behandlungsmöglichkeiten in vier Therapiegebieten deutlich zu verbessern: Immunologie, Onkologie, Virologie und Neurowissenschaften. In mehr als 75 Ländern arbeiten AbbVie-Mitarbeiter jeden Tag daran, die Gesundheitsversorgung für Menschen auf der ganzen Welt voranzutreiben. 

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