AbbVie Deutschland folgen

Neuen Ansätzen für Patienten mit Krebs, Autoimmunerkrankungen oder Alzheimer auf der Spur: AbbVie investiert über 100 Millionen Euro in den Forschungsstandort Ludwigshafen

Pressemitteilung   •   Okt 29, 2019 16:41 CET

Unsere über 1.000 Forscher*innen betreiben Forschung auf höchstem Niveau. Der Standort Ludwigshafen ist an über 80% aller AbbVie Forschungsprojekte beteiligt.

Ludwigshafen, 29. Oktober 2019: In den kommenden Jahren wird AbbVie seinen weltweit zweitgrößten Forschungsstandort Ludwigsha­fen mit Investitionen von mehr als 100 Millionen Euro für die Zukunft stärken. Der Standort Ludwigshafen ist globales Kompetenzzentrum zur Entwicklung von neuen Therapien gegen einige der schwersten und komplexesten neurologischen Krankheiten der Welt, wie z. B. Alzheimer.

Im Rahmen des Investitionsprogramms wird das zentrale Laborgebäude LU 12 mo­der­nisiert und neu konzeptioniert. Damit ermöglicht AbbVie seinen über 1.000 Forscher*innen am Standort in Ludwigshafen auch weiterhin Forschung auf höchstem Niveau. Denn eine moderne Infrastruktur und attraktive Arbeitsbedingungen bilden die Grundlage, um Innovationen zu entwickeln, aber auch, um Talente zu fördern und neue Top-Wissenschaftler*innen nach Ludwigshafen zu holen.


Flexible „State-of-the-Art“-Labore basieren auf Erfahrungen der Mitarbeiter*innen
Mit der Modernisierung werden in LU 12 flexible „State-of-the-Art“-Labore entstehen, die die Agilität fördern und die Arbeit der verschiedenen Labor-Teams noch stärker vernetzen sollen. Die neue Kon­zeption für das Laborgebäude wurde von den Forscher*innen selbst mitgestaltet, indem sie ihre Erfahrungen und Bedürfnisse einbrachten: Unter anderem wird eine Verbindung des neuen Laborgebäudes mit dem angrenzenden Bürogebäude geschaffen, um die Kommunikation zwischen den Kolleg*innen zu unterstützen.

Da die Modernisierung im laufenden Forschungsbetrieb stattfinden wird, ist auch die enge Zusammenarbeit mit den zuständigen Behörden sehr wichtig. So entstand ein umfassendes Maßnahmenpaket, um die Auswirkungen auf die Mitarbeiter*innen, aber auch auf Nachbar*innen, so gering wie möglich zu halten. „Wir können so die gesetzlichen Anforderungen deutlich übertreffen, zum Beispiel durch den Einsatz von besonders leisem Werkzeug“, bestätigt Andreas Freitag, Manager des Modernisierungsprogramms LU 12. Die Nachbar*innen des AbbVie-Standorts wurden per Brief bereits über die Bauarbeiten informiert. Sollte es trotz aller Bemühungen zu einer Beeinträchtigung kommen, ist das Team bei AbbVie unter LU12NEW@abbvie.com oder telefonisch unter 0621/589-0 erreichbar.

Innovationen „Made in Germany“
Im globalen AbbVie-Netzwerk hat die Entwicklung neuer Therapiemöglichkeiten höchsten Stellenwert. Der Standort Ludwigshafen leistet dazu einen wichtigen Beitrag: „Ludwigshafen ist an über 80 Prozent aller Forschungsprojekte beteiligt: Das weltweit erfolgreichste Medikament gegen Autoimmunerkrankungen stammt aus Ludwigshafen, darüber hinaus konnten wir maßgeblich dazu beitragen, dass Hepatitis C heute in den meisten Fällen heilbar ist und Menschen mit Blutkrebs neue Behandlungsmöglichkeiten haben“, so Stefan Simianer, Geschäftsführer Forschung & Entwicklung bei AbbVie Deutschland. „Mit unseren Kompetenzen treiben wir Innovationen ‚Made in Germany‘ voran: Wir sind globales Kompetenzzentrum zur Erforschung neurodegenerativer Erkrankungen, zur Durchführung klinischer Studien außerhalb der USA sowie zur Formulierung schwer löslicher Wirkstoffe.“ 2018 investierte AbbVie 16,5 Prozent seines Umsatzes in Forschung & Entwicklung. Als wichtiger Produktionsstandort liefert Ludwigshafen Medikamente in mehr als 60 Länder auf der ganzen Welt.

AbbVies Forschung hinterlässt überzeugenden ökonomischen Fußabdruck
Durch die intensive Forschung in Ludwigshafen leistet AbbVie Deutschland mit einer Bruttowertschöpfung von rund 900 Millionen Euro einen maßgeblichen Bei­trag zum Wirtschaftswachstum in Rheinland-Pfalz sowie zum deutschen Bruttoinlandsprodukt (BIP). Nahezu die Hälfte der Bruttowertschöpfung – rund 400 Millionen Euro – wurde 2017 allein durch die Erforschung und Entwicklung von innovativen Arzneimitteln generiert. Seit 2013 hat AbbVie seine Bruttowertschöpfung um 179 Prozent gesteigert und so das Ziel der Bundesregierung, die Ausgaben für Forschung und Entwicklung auf 3,5 Prozent des BIP zu steigern, bereits heute mehr als 7-fach übertroffen.

*basierend auf Daten aus 2017

AbbVie (NYSE:ABBV) ist ein globales, forschendes BioPharma-Unternehmen, das sich der Entwicklung innovativer Therapien für einige der komplexesten und schwerwiegendsten Erkrankungen der Welt verschrieben hat. Mission des Unternehmens ist es, mit seiner Expertise, seinen engagierten Mitarbeitern und seinem Innovationsanspruch die Behandlungsmöglichkeiten in vier Therapiegebieten deutlich zu verbessern: Immunologie, Onkologie, Virologie und Neurowissenschaften. In mehr als 75 Ländern arbeiten AbbVie-Mitarbeiter jeden Tag daran, die Gesundheitsversorgung für Menschen auf der ganzen Welt voranzutreiben. 

In Deutschland ist AbbVie an seinem Hauptsitz in Wiesbaden und seinem Forschungs- und Produktionsstandort in Ludwigshafen vertreten. Insgesamt beschäftigt AbbVie Deutschland rund 2.600 Mitarbeiter. Weitere Informationen zum Unternehmen finden Sie unter www.abbvie.com und www.abbvie.de. Folgen Sie @abbvie_de auf Twitter oder besuchen Sie unsere Profile auf Facebook oder LinkedIn.

Unter www.abbvie-care.de finden Sie umfangreiche Informationen zu den Therapiegebieten, in denen AbbVie tätig ist.