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10 Dinge, die man über die chronische lymphatische Leukämie wissen sollte

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10 Dinge, die man über die chronische lymphatische Leukämie wissen sollte

An einer chronischen lymphatischen Leukämie (CLL) erkranken in Deutschland jährlich etwa 5.000 Menschen. Mit rund 40 Prozent aller leukämischen Erkrankungen ist sie hierzulande die häufigste Blutkrebserkrankung. Wir haben zehn wichtige Fakten für Sie zusammengetragen.


1. Der Name ist Programm
Das Wort Leukämie in CLL kommt aus dem Altgriechischen und bedeutet weißes Blut, weil sich bei Betroffenen die weißen Blutkörperchen unkontrolliert vermehren.


2. Aber eigentlich ist die CLL gar keine Leukämie
Die Mediziner zählen sie zu den Lymphomen. Ganz korrekt ist die CLL ein indolentes (langsam wachsendes) Non-Hodgkin-Lymphom mit leukämischem (im Blut stattfindenden) Verlauf.


3. CLL ist meist ein Zufallsbefund
Eine CLL wird häufig zufällig im Rahmen von Routine-Untersuchungen entdeckt. Sie macht anfangs meist keine Beschwerden.


4. Die Krebszellen sterben nicht ab
Bei der CLL vermehren sich krankhafte Lymphozyten zwar schnell – aber das ist nicht das eigentlich Verheerende an dieser Erkrankung. Viel gravierender ist, dass die krankhaften Zellen nicht wieder absterben, so wie es alle gesunden Blutzellen im Körper tun. Mehr zur Entstehung der CLL erfahren Sie in diesem Factsheet.


5. Die Erkrankung tritt nicht bei beiden Geschlechtern gleich häufig auf
CLL kommt bei Männern etwa doppelt so häufig vor wie bei Frauen.


6.Typische Symptome zeigen sich beidseitig
Eine CLL geht meist mit einer Vergrößerung der Lymphknoten einher, die in der Regel auf beiden Körperseiten symmetrisch auftritt.


7. Die Beschwerden entstehen aufgrund von Verdrängung

Die massenhaft vorhandenen kranken Lymphozyten verdrängen gesunde Blutzellen wie rote Blutkörperchen, Blutplättchen und gesunde weiße Blutkörperchen aus dem Blut. Dadurch entstehen die typischen Symptome der Erkrankung wie Müdigkeit, Blässe, Blutungsneigung und Infektanfälligkeit.


8. Die Beschwerden bestimmen, wann behandelt wird
Eine CLL wird behandelt, wenn Beschwerden auftreten oder die Krankheit beginnt, schneller fortzuschreiten. Tritt beispielsweise Blutarmut oder Fieber unklarer Ursache für mehr als zwei Wochen auf oder vermehren sich die krankhaft veränderten Lymphozyten zu schnell, wird eine entsprechende Therapie in Betracht gezogen.


9. Nicht jede CLL muss sofort behandelt werden
CLL wird in je einem Drittel der Fälle nie, später bzw. sofort behandelt.


10.
In Deutschland findet wegweisende Forschung statt
Am Forschungs- und Produktionsstandort Ludwigshafen von AbbVie Deutschland arbeiten Mitarbeiter an wirksamen Therapien für Menschen mit komplexen und schweren Erkrankungen. Ein Fokus liegt auf der Entwicklung und Bereitstellung von Krebstherapien, zum Beispiel für Patienten mit CLL. Einen Einblick hinter die Kulissen gibt es im Video.

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Maren Nienstedt

Maren Nienstedt

Communication Manager Hematology-Oncology & Dermatology

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