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AbbVie als migränefreundlicher Arbeitsplatz ausgezeichnet

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AbbVie als migränefreundlicher Arbeitsplatz ausgezeichnet

Über 41 Millionen Erwachsene leben in Europa mit Migräne1. Dabei leiden Erkrankte unter stark pochendem oder hämmerndem, plötzlich auftretendem Kopfschmerz mit erheblichen Auswirkungen auf tägliche Aktivitäten und die Arbeitsfähigkeit2. Besonders bei chronischer Migräne kann die Lebensqualität physisch und psychisch stark eingeschränkt sein3. Ein Arbeitsumfeld, das die besonderen Bedürfnisse von Mitarbeiter*innen mit Migräne bestmöglich berücksichtigt, spielt für ihr Wohlbefinden eine entscheidende Rolle. AbbVie wurde nun dank seiner Gesundheitsangebote und Initiativen das Siegel „Migraine Friendly Workplace“ verliehen.

AbbVie setzt sich für eine integrative Unternehmenskultur und den Abbau von Risikofaktoren für migränekranke Mitarbeiter*innen ein. Für sein Engagement wurde das Unternehmen nun von der European Migraine & Headache Alliance (EMHA) mit dem „Migraine Friendly Workplace“-Siegel ausgezeichnet. Die Dachorganisation von 34 Patientenorganisationen in Europa (s. auch Kasten) hat das Siegel ins Leben gerufen, um die Chancengleichheit im Berufsleben für Menschen mit Migräne zu fördern. Ziel der Initiative ist es, die Gesundheit und das Wohlbefinden von Mitarbeiter*innen zu schützen und gleichzeitig ein Bewusstsein für Migräne zu schaffen. Die Bewertungsgrundlage für das Siegel hat die EMHA zusammen mit Neurolog*innen und Arbeitsmediziner*innen erarbeitet. Kriterien für die Auszeichnung sind u. a. Zugang zu medizinischer Versorgung, die Bereitstellung von Ruhebereichen sowie Sport- und Fitnessangeboten.

Warum hat AbbVie das Siegel bekommen?

AbbVie konnte insgesamt 13 Kriterien einbringen, die das Arbeitsumfeld für Menschen mit Migräne positiv beeinflussen. Dazu zählen Programme wie „AbbVie Vitality“, über die Mitarbeitende zum Beispiel Webinare zum Stressmanagement, Yogaeinheiten oder Kurse fürs Wohlbefinden wahrnehmen können. Aber auch Netzwerk-Initiativen wie Ability@AbbVie“, die den Austausch von Kolleg*innen mit Beeinträchtigungen fördern und ihnen Gehör verschaffen sollen. AbbVies inklusive Unternehmenskultur und klare Positionierung gegen jedwede Art der Diskriminierung spiegelt sich im „AbbVie Equity Equality Diversity and Inclusion“-Programm wider, das die Diversität bei AbbVie und gegenseitige Akzeptanz aller Mitarbeitenden fördert.

Was das „Migraine Friendly Workplace“-Siegel für AbbVie Deutschland bedeutet, erklärt Betriebsärztin Alexandra Tsolakis:

Drei Fragen an Betriebsärztin Alexandra Tsolakis:

1. Wie ordnest du das „Migraine Friendly Workplace“-Siegel ein?

Migräne ist eine schwerwiegende Erkrankung, die in der Gesellschaft vielfach nicht genug Beachtung findet, die aber viele Menschen betrifft. Das Siegel ist einerseits ein Signal an Unternehmen, dass es konkrete Möglichkeiten gibt, Arbeitnehmer*innen mit Migräne zu unterstützen. Andererseits ist es eine gute Möglichkeit, breitere Aufmerksamkeit für den Leidensdruck von Menschen mit Migräne zu schaffen.

2. Was bedeutet das Siegel für AbbVie-Mitarbeiter*innen, die an Migräne leiden?

Zunächst gibt das Siegel allen Kolleg*innen – mit und ohne Migräne – ein klares Zeichen, dass eine integrative Unternehmenskultur für AbbVie einen hohen Stellenwert hat und nicht nur ein Lippenbekenntnis ist. Niemand muss für gesundheitliche Beeinträchtigungen Nachteile fürchten, und wenn es ein Problem gibt, stehen meine Kolleg*innen und ich vom Betriebsärztlichen Dienst zur Verfügung.

3. Kannst du dir weitere Initiativen vorstellen, mit denen AbbVie Mitarbeitende mit Migräne unterstützen kann?

Tatsächlich bietet AbbVie Deutschland im Rahmen des Betrieblichen Gesundheitsmanagements bereits jetzt einiges an, das allen Mitarbeiter*innen zugutekommt – z. B. Bewegungs- und Entspannungsangebote oder Angebote zur gesunden Ernährung. Diese sind auch für Kolleg*innen mit Migräne gut geeignet. Darauf wollen wir aufbauen.

Die Europäische Migräne & Kopfschmerz Allianz (EMHA) ist eine Non-Profit-Patienten-Organisation, die 34 Patientenorganisationen und Selbsthilfeeinrichtung für Migräne, Clusterkopfschmerz, Trigeminusneuralgie und andere Kopfschmerzkrankheiten4 unter ihrem Dach vereint – darunter z. B. auch die deutsche Migräneliga. Die Organisation will eine bessere Lebensqualität für Millionen Europäer erreichen.

Mehr Infos zum Thema chronische Migräne gibt es auch unter www.chronische-migraene.de.

Quellen:

  1. Stovner L.J., Andre C., On behalf of the Eurolight Steering Committee, Impact of headache in Europe: a review for the Eurolight project, J Headache Pain (2008) 9:139–146- https://doi.org/10.1007/s10194-008-0038-6
  2. Diener, H.C., Holle, D., Müller, D., Nägel, S. ·& Rabe, K. (2013). Chronische Migräne. Nervenarzt, 84: 1460–1466. 10.1007/s00115-012-3625-3.
  3. EMHA. https://www.emhalliance.org/for-workplaces/ (zuletzt abgerufen: 08/2022).
  4. EMHA. https://www.emhalliance.org/about-emha/ (zuletzt abgerufen 08/2022).


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Christine Blindzellner

Christine Blindzellner

Communication Manager Neurologie

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Ein forschendes BioPharma-Unternehmen

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