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AbbVie forscht gemeinsam mit der Universität Harvard an neuen Viruserkrankungen

News   •   Sep 07, 2020 15:06 CEST

AbbVie und die Universität Harvard sind künftig Partner bei verschiedenen Forschungsprojekten gegen neuartige Virusinfektionen. Schwerpunkt sind dabei Coronaviren und Viren, die hämorrhagisches Fieber auslösen.

An der Harvard Medical School wurde im Rahmen der Zusammenarbeit eine Initiative gestartet, um die Erkenntnisse aus der biologischen Grundlagenforschung schnellstmöglich in die präklinische und klinische Entwicklung einer Bandbreite an Therapieansätzen gegen Viruserkrankungen einzubringen. Die Harvard Medical School nutzt dabei ihre Erfahrung aus der Leitung verschiedener groß angelegter Forschungsprojekte, die bereits zu Beginn der COVID‑19-Pandemie initiiert wurden.

AbbVie unterstützt die Initiative mit 30 Millionen US‑Dollar und stellt Forscherkapazitäten, Fachwissen und Einrichtungen bereit, um Forschungsansätze aus fünf verschiedenen Bereichen zu fördern:

  • Immunologie und Immunpathologie – Untersuchung der grundlegenden Prozesse, die die entscheidende Immunantwort des Körpers auf Viren beeinflussen, sowie Eruierung möglicher Therapieoptionen
  • Host-Targeting bei antiviralen Therapien – Entwicklung von Ansätzen, die Wirtsproteine modulieren, um den Lebenszyklus neu auftretender viraler Pathogene zu unterbrechen
  • Antikörpertherapeutika – Entwicklung von therapeutischen Antikörpern oder andere Biologika gegen neu auftretende Pathogene, darunter SARS-CoV‑2, bis in die präklinischen oder frühen klinischen Stadien
  • Niedermolekulare Verbindungen – Entdeckung und frühe Entwicklung niedermolekularer Wirkstoffe, die die Replikation bekannter Coronaviren und neu auftretender Pathogene verhindern sollen
  • Translationale Entwicklung – Präklinische Validierung, pharmakologische Prüfung und Optimierung richtungsweisender Ansätze in Zusammenarbeit mit an Harvard angeschlossenen Kliniken.

Über das Harvard Office of Technology Development

Die Universität Harvard verfolgt mit ihrem Office of Technology Development (OTD) das Ziel, das Gemeinwohl durch Innovationen und die Umsetzung von Eigenerfindungen in nützliche Produkte für die Gesellschaft zu fördern. Dabei nutzt die Universität die Möglichkeiten von Joint Ventures, Auslizensierungen und Ausgründungen. Das Harvard OTD leitet zu diesem Zweck den Blavatnik Biomedical Accelerator und den Physical Sciences & Engineering Accelerator.

Über die Harvard Medical School

Die Harvard Medical School besteht aus über 11.000 Mitarbeiter*innen, die in elf Abteilungen für Grundlagen- und Sozialwissenschaften des Blavatnik Instituts und in 15 an Harvard angeschlossenen Lehrkliniken und Forschungsinstituten tätig sind.

Hier geht es zur englischsprachigen Pressemitteilung.