AbbVie Deutschland folgen

Repräsentative Umfrage zu Hepatitis C: Nur 14 Prozent der Befragten denken in Deutschland über das eigene Ansteckungsrisiko nach

Pressemitteilung   •   Mai 03, 2018 16:45 CEST

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  • Der aktuelle AbbVie Healthcare Monitor beleuchtet das Wissen der Deutschen zu Hepatitis C
  • In 1.004 Interviews hat das BioPharma-Unternehmen AbbVie Deutschland Erkenntnisse gesammelt, die unter anderem wichtig für die Bekämpfung der Krankheit sind
  • Dank neuer Therapien ist chronische Hepatitis C heute bei nahezu allen Patienten heilbar


WIESBADEN, April 2018
. In Deutschland sind laut Robert-Koch-Institut etwa 0,3 % der Menschen an Hepatitis C erkrankt – und jährlich kommen knapp 5.000 Neuinfektionen hinzu.[i] Grund genug für AbbVie Deutschland im November im Rahmen des Healthcare Monitors, einer regelmäßigen Befragung des Unternehmens rund um das Gesundheitswesen, diese Erkrankung in den Fokus zu rücken. In einer repräsentativen Umfrage wurden 1.004 Telefoninterviews geführt.[ii] Die Stichprobe wurde per Zufallsverfahren aus der Grundgesamtheit der deutschsprachigen Bevölkerung ab 14 Jahren in Privathaushalten erhoben. Die Ergebnisse lassen aufhorchen: Während zwar immerhin 57 Prozent der Befragten 2017 etwas zum Thema Hepatitis C gehört haben, machen sich nur 14 Prozent über das eigene Risiko einer Ansteckung Gedanken. Damit einher geht eine geringe Motivation, sich über die Erkrankung beim Hausarzt zu informieren oder sich testen zu lassen. „Die Ergebnisse zeigen deutlich, dass wir hier dringend Nachholbedarf haben, um die Krankheit zu erkennen und damit therapieren bzw. heilen zu können“, sagt Dr. Bettina König, Leiterin der medizinischen Abteilung Virology, Neuroscience and Specialty Care bei AbbVie Deutschland. Wenn es um die Behandlung und Heilung geht, dann wissen 66 Prozent der Befragten um Therapiemöglichkeiten, aber nur 32 Prozent kennen den aktuellen Forschungsstand. Chronische Hepatitis C ist heute bei nahezu allen Patienten heilbar.

Hepatitis C: Mit Aufklärung und innovativen Therapien die Erkrankung endgültig besiegen

Die Erkenntnisse aus der Umfrage sind insoweit aufschlussreich, als das Wissen über Hepatitis C in der Bevölkerung entscheidend ist, um Neuinfektionen zu vermeiden, die Krankheit zu diagnostizieren und rechtzeitig mit einer Therapie beginnen zu können. War die Erkrankung bis vor wenigen Jahren nur schwer zu behandeln, hat sich die WHO jetzt zum Ziel gesetzt, sie bis zum Jahr 2030 weltweit zu besiegen.[iii] „Es ist ein großes Glück als Mediziner mitzuerleben, dass eine chronische Viruserkrankung in so kurzer Zeit mit sehr gut verträglichen Therapien komplett geheilt wird“, sagt Dr. Christiane Cordes, Infektiologin aus Berlin, die sich seit über 20 Jahren dem Kampf gegen Hepatitis C widmet. Der Schlüssel dazu sind immer effektivere und gut verträgliche Therapien, die die Behandlung immer weiter vereinfachen und breiter einsetzbar machen.[iv] Seit dem Sommer 2017 sind weitere neue Hepatitis-C-Therapien in Deutschland verfügbar, die diesen Anforderungen entsprechen. Sie ermöglichen bei der Mehrheit der Patienten eine Therapie in nur 8 Wochen und sind dazu sehr gut verträglich.[v]

Übertragungswege und Folgen einer Hepatitis-C-Erkrankung

Hepatitis C ist eine chronische Lebererkrankung, die durch das Hepatitis-C-Virus verursacht wird.[iv] Das Virus wird dabei durch Blut-zu-Blut-Kontakt übertragen. Unbehandelt kann es zu schweren gesundheitlichen Folgen kommen. Drei Viertel aller Infektionen verlaufen unbemerkt oder nur mit grippeähnlichen Symptomen wie Abgeschlagenheit und Fieber.[i,vi] Das macht die Krankheit schwierig zu diagnostizieren und verhindert oft eine rechtzeitige Behandlung. Virusträger, die noch nichts von ihrer Erkrankung wissen, können andere Menschen anstecken. Bei verdächtigen Symptomen, insbesondere in Kombination mit erhöhten Leberwerten, ist es daher wichtig, dass der behandelnde Arzt auf Hepatitis C testet.

Weitere Informationen gibt es auf der Website www.abbvie-care.de und in diesen Videoclips von Menschen, die sich im Bereich Hepatitis C engagieren (www.abbvie-care.de/erkrankung/hepatitis-c/erfahrungen-engagement).

Über den AbbVie Healthcare Monitor

Mit der monatlichen repräsentativen Umfrage AbbVie Healthcare Monitor erhebt AbbVie Deutschland gemeinsam mit Kantar EMNID ein regelmäßiges Stimmungsbild der deutschen Bevölkerung zu den Zukunftsfragen des deutschen Gesundheitssystems. In repräsentativen Zufallsstichproben werden jeweils über 1.000 telefonische Interviews (CATI Dual Frame Omnibus) durchgeführt. Mit diesen Erkenntnissen will AbbVie den gesellschaftspolitischen Dialog zur Innovationsfähigkeit des Gesundheitssystems fördern. Weitere Informationen und Ergebnisse finden Sie hier.

Quellen:
[i]Robert Koch-Institut Epidemiologisches Bulletin Nr. 30, 2017.
[ii]KantarEMNID, Grafikreport, November 201; http://news.abbvie.de/documents/abbvie-healthcare-monitor-grafikreport-10-strich-11-punkt-2017-hepatitis-c-74766 (zuletzt 08.03.2018)
[iii]World Health Organization. Global Hepatitis Report, 2017.
[iv]EASL Clinical Practice Guidelines: management of hepatitis C virus infection. European Association for the Study of the Liver. J Hepatol. 2014;60:392–420.[v]Europäische Arzneimittel-Agentur, Juli 2017
[vi]Chen SL et al. Int J Med Sci. 2006; 3(2):47–52.

AbbVie (NYSE:ABBV) ist ein globales, forschendes BioPharma-Unternehmen, das sich der Entwicklung innovativer Therapien für einige der komplexesten und schwerwiegendsten Erkrankungen der Welt verschrieben hat. Mission des Unternehmens ist es, mit seiner Expertise, seinen engagierten Mitarbeitern und seinem Innovationsanspruch die Behandlungsmöglichkeiten in vier Therapiegebieten deutlich zu verbessern: Immunologie, Onkologie, Virologie und Neurowissenschaften. In mehr als 75 Ländern arbeiten AbbVie-Mitarbeiter jeden Tag daran, die Gesundheitsversorgung für Menschen auf der ganzen Welt voranzutreiben. In Deutschland ist AbbVie an seinem Hauptsitz in Wiesbaden und seinem Forschungs- und Produktionsstandort in Ludwigshafen vertreten. Insgesamt beschäftigt AbbVie Deutschland rund 2.600 Mitarbeiter. Weitere Informationen zum Unternehmen finden Sie unter www.abbvie.com und www.abbvie.de. Folgen Sie @abbvie_de auf Twitter oder besuchen Sie unsere Profile auf Facebook oder LinkedIn.