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„Gemeinsam die Grenzen der Krebsbehandlung verschieben“: Gelebte Kooperation bei AbbVie

News   •   Jan 15, 2021 07:46 CET

Das Wort Kooperation leitet sich vom lateinischen Begriff cooperatio ab, was so viel wie Mitwirkung bedeutet. Das gemeinsame Handeln steht dabei unter der Prämisse, dass die Partner gemeinsame Ziele verfolgen und das Entstandene aus der gemeinschaftlichen Aktion allen Beteiligten dient. Das globale forschende BioPharma-Unternehmen AbbVie lebt den Kooperationsgedanken sowohl in seinen externen Beziehungen in Form intensiven Austausches mit wissenschaftlichen, gesellschaftlichen und politischen Institutionen sowie anderen Unternehmen und Organisationen als auch innerhalb seiner eigenen Unternehmensstruktur. Abgebildet wird dieser Leitgedanke besonders in der Identität des Geschäftsbereiches Onkologie, der „Gemeinsam die Grenzen der Krebsbehandlung verschieben“ lautet. Die folgenden Beispiele verdeutlichen, welche vielschichtigen Formen Kooperation in der Bekämpfung von Krebserkrankungen annehmen kann und welch konkreter Nutzen daraus für Menschen mit Krebs entsteht:

Kooperation mit Patientenorganisationen

Insbesondere bei einer so weitreichenden Diagnose wie die einer Krebserkrankung ist die Orientierungshilfe und Begleitung durch eine Patientenorganisation von immenser Bedeutung. Die Arbeit der Patientenselbsthilfe kann entscheidend zur Entlastung der Betroffenen und ihrer Angehörigen beitragen, u. a. durch die Bereitstellung von Informationen oder die Möglichkeit zum Erfahrungsaustausch. Die Unterstützung von Patientenorganisationen innerhalb der durch den Kodex zur Freiwilligen Selbstkontrolle der Arzneimittelindustrie e. V. (FSA) vorgegebenen Rahmenbedingungen wird bei AbbVie daher großgeschrieben. Umgekehrt ist der enge Austausch mit den Patientenverbänden für AbbVie als forschendes Pharmaunternehmen auch für die Entwicklung und Optimierung von Krebstherapien sowie von therapieunterstützenden Materialien sehr wichtig: Denn über das tiefe wissenschaftliche Verständnis von Krebs hinaus geht es darum, die individuellen Bedürfnisse von Menschen mit Krebs besser zu verstehen: Worauf kommt es zu den unterschiedlichen Zeitpunkten im Krankheitsverlauf an, an welchen Stellen können die Betroffenen entlastet bzw. noch besser von AbbVie unterstützt werden?

Der kontinuierliche Dialog und die Zusammenarbeit beider Seiten kann somit entscheidend zur Versorgungsqualität von Menschen mit Krebs beitragen.

Ein Beispiel für eine gelungene Kooperation in diesem Bereich ist die Initiative „Cancer Survivors – Menschen mit Krebs“, die AbbVie seit 2018 als einer von zwei Gründungssponsoren unterstützt (siehe hier für mehr Infos).

Ihr Ziel ist es, Menschen Mut zu machen, selbstbewusst mit ihrer Krebserkrankung umzugehen und sie als Lebenssituation in den Alltag zu integrieren. Mit ihrem breitgefächerten multimedialen Web-Informationsportal und verschiedenen Veranstaltungsformaten möchten die Cancer Survivors eine (digitale) Anlaufstelle für Krebspatienten und ihr soziales Umfeld während und nach ihrer Erkrankung sein. Um das gesellschaftliche Verständnis der Bedürfnisse von Krebspatienten und ihren Angehörigen zu verbessern, leistet die Initiative darüber hinaus kontinuierliche Aufklärungsarbeit in der (medialen) Öffentlichkeit.

Kooperation mit Ärzten bzw. Studiengruppen

Die enge Zusammenarbeit mit Forschern auf der ganzen Welt spielt bei AbbVie eine große Rolle. So unterstützt das Unternehmen in Deutschland beispielsweise gemeinsam mit anderen Firmen das Studienprogramm der Deutschen CLL Studiengruppe (DCLLSG), in dessen Rahmen verschiedenste klinische Untersuchungen von Therapien der chronischen lymphatischen Leukämie (CLL) initiiert und durchgeführt werden. Bezüglich klinischer Studien in der Indikation „akute myeloische Leukämie (AML)“ kooperiert AbbVie mit der deutsch-österreichischen AML Studiengruppe (AMLSG).

AbbVie verfügt über ein umfangreiches eigenes klinisches Studienprogramm in der Onkologie. Darüber hinaus unterstützt das Unternehmen nicht-kommerzielle klinische Untersuchungen bzw. so genannte Prüfer-initiierte Studien (IIT, investigator initiated trials) universitärer Einrichtungen oder anderer nicht kommerzieller Forschungsinstitutionen zu hämato-onkologischen Erkrankungen wie AML, myelodysplastisches Syndrom (MDS), Non-Hodgkin-Lymphome (NHL), akute lymphatische Leukämie (ALL), multiples Myelom (MM) und chronische myeloische Leukämie (CML). Auch hat AbbVie die translationale Tumordatenbank des Universitätsklinikums Würzburg und das AML-Register der Medizinischen Hochschule Hannover durch einmalige Spenden unterstützt.

Die Zusammenarbeit zwischen akademischer Forschung und pharmazeutischer Industrie ist für die bestmögliche Versorgung von Menschen mit Krebs unabdingbar, denn sie fördert wissenschaftliche Erkenntnisse in der Onkologie und verbessert die Rahmenbedingungen für die Krebsforschung von der Grundlagenforschung bis hin zu klinischen Studien.

Kooperation mit anderen Pharmaunternehmen

AbbVie ist seit rund 15 Jahren in der onkologischen Forschung und Arzneimittelentwicklung aktiv. Der Schwerpunkt des Unternehmens liegt in diesem Bereich auf so genannten gezielten Therapien, also Krebsbehandlungen, die die krankhaft veränderten Zellen bekämpfen und dabei ungewollte Schädigungen gesunder Zellen durch die Medikation minimieren. Um neue Erkenntnisse aus der Forschung möglichst zeitnah in therapeutische Ansätze zu überführen und die Entwicklung innovativer Behandlungen gezielt voranzutreiben, spielen globale strategische Kooperationen mit anderen in der Onkologie forschenden Unternehmen für AbbVie eine entscheidende Rolle: Zu den Partnern zählen hier u. a. Bristol-Myers-Squibb, Genentech/Roche, Calico, Genmab und Jacobio. Denn durch die Bündelung von Know-how aus jeweils unterschiedlichen Forschungsbereichen entstehen große Synergien. Diese tragen dazu bei, dass auch für schwer zu behandelnde Krebsarten immer intelligentere Therapien entwickelt werden.

Durch das gemeinschaftliche Handeln von ansonsten unabhängig voneinander agierenden Unternehmen können Patienten schneller von besseren Krebsmedikamenten profitieren.

Kooperation mit politischen Institutionen

Die Rahmenbedingungen, innerhalb derer pharmazeutische Unternehmen Krebstherapien entwickeln und für Patienten zugänglich machen können, sind durch staatliche Organe bzw. die Politik vorgeben. Der Dialog mit den relevanten politischen Institutionen und Akteuren auf EU-, Bundes- und Landesebene ist daher wichtig, um Prozesse kontinuierlich zu optimieren, so dass die politischen Rahmenbedingungen für neue Medikamente besonders innovations- und patientenfreundlich sind. Neben direkten Gesprächen bilden Plattformen wie beispielsweise die Pharmadialoge in Hessen und Rheinland-Pfalz den Rahmen für den zielorientierten Austausch mit Vertretern aus der Politik. Darüber hinaus organisiert sich AbbVie gemeinsam mit anderen Pharmaunternehmen in politischen Vereinigungen wie dem vfa (Verband der forschenden Pharma-Unternehmen in Deutschland), dem BAH (Bundesverband der Arzneimittel-Hersteller) oder dem BDI (Bundesverband der Deutschen Industrie). Hier geht es unter anderem darum, gemeinschaftlich den (Krebs-) Forschungsstandort Deutschland weiterzuentwickeln. Hierfür ist es wichtig, dass in Deutschland Innovationen gefördert und Patente geschützt werden.

Von Krebs betroffene Menschen profitieren von diesen Formen der politischen Kooperation, da sie entscheidend dazu beitragen, den direkten, schnellen und sicheren Zugang zu innovativen Medikamenten zu gewährleisten.